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Lab2go vs. Lykon — welches Tool für wen?

Lykon liefert verifizierte Bluttests mit Abo-Modell direkt nach Hause, Lab2go zentralisiert deine Biomarker-Historie über Jahre und Quellen. Wo sich beide Tools ergänzen — und wann welches Angebot besser passt. Fairer Vergleich mit Preisen, Panels und Use-Cases (Anbieterpreise Stand April 2026).

Fokus

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Veröffentlicht: 17. Apr. 2026 • 14 min Lesezeit • Aktualisiert: 13. Okt. 2026

Zwei Modelle für Biomarker-Tracking: verifizierter Bluttest im Abo vs. zentrale Daten-Historie.

TL;DR: Lykon ist ein Berliner Anbieter für zertifizierte Heim-Bluttests mit starkem Abo-Fokus — alle drei Monate kommt automatisch ein neues Testkit inklusive Laboranalyse und Empfehlungen. Lab2go ist eine Tracking-Plattform, die Laborwerte aus beliebigen Quellen per OCR importiert und über Jahre visualisiert. Lykon liefert die Messung, Lab2go verwaltet die Historie — und beide lassen sich sinnvoll kombinieren.

Wer bei Biomarkern über das einmalige Messen hinauswill, stößt auf zwei unterschiedliche Produktkategorien: Test-Anbieter, die Kits und Laboranalysen direkt nach Hause liefern — und Tracking-Plattformen, die Messwerte aus allen Quellen sammeln, ordnen und interpretierbar machen. Lykon und Lab2go stehen stellvertretend für beide Welten. Dieser Vergleich zeigt, wann welches Tool passt, wo sich die Angebote überschneiden und warum die Kombination für viele gesundheitsinteressierte Nutzer sinnvoller ist als eine Entweder-oder-Entscheidung.

Kurzvergleich auf einen Blick

DimensionLykonLab2go
KernleistungHeim-Bluttests mit Laboranalyse + Ergebnisbericht + EmpfehlungenBiomarker- und Supplement-Tracking, OCR-Import, Langzeit-Dashboard
Preis-ModellPro Test (ca. 17–289 €), 15–20 % Rabatt im 3-Monats-AboAbo: Free oder Pro (7,99 € pro Monat, 49,99 € pro Jahr)
Panel-CoverageTestkits für Vitamine, Hormone, Fitness-Panels, Food-ReactionJeder Laborwert lässt sich eintragen (Free und Pro: unbegrenzt viele Biomarker)
Labor-EigenleistungAnalyse in zertifizierten Partnerlaboren in DeutschlandKein eigenes Labor — aggregiert externe Befunde
Tracking-FokusFokus auf Lykon-Testergebnisse, personalisierte ErnährungspläneLangzeit-Historie über alle Quellen, Supplement-Stack integriert
OCR-Import externer BefundeNeinJa (PDF, JPG, PNG bis 20 MB)
SprachenDeutsch, Englisch (eigene .com-Seite)Web-App: Deutsch, Englisch; iOS-Beta: weitgehend fünf Sprachen
AppLykon-App (iOS) mit Ampel-Dashboard und Food-PlänenWeb-App, iOS-Beta (TestFlight)
Familie / MehrpersonenEinzelperson je Abo1 Profil (Free), unbegrenzt (Pro)
DSGVO / HostingDSGVO-konform, Server Europa, pseudonymisiertDatenbank in Frankfurt (EU), verschlüsselt gespeichert; Befundauswertung auch über einen Anbieter in Frankreich (Mistral AI)
Supplement-TrackingEmpfehlungen im Bericht, kein Stack-ManagementSupplement-Dokumentation: Produkt, Menge laut Packung oder Verordnung, Zeitpunkt, Start/Stopp

Anbieterpreise Stand April 2026, Lab2go-Preise Stand September 2026; alle Preise laut Anbieter-Websites. Angaben sind Momentaufnahmen — bitte vor Kaufentscheidung aktuelle Preise und Leistungsumfang prüfen.

Was macht Lykon besonders gut?

Lykon, betrieben von der LykonDX GmbH mit Sitz in Berlin, bietet Heim-Bluttests als fertiges Konsumprodukt. Die Stärke liegt in der geschlossenen Produkterfahrung: Kit bestellen, sich in den Finger piksen, Trockenblut-Karte einschicken, wenige Tage später kommt der Befund digital in die App — mit Ampel-Einordnung und konkreten Empfehlungen.

Die Produkttiefe innerhalb der Lykon-Welt. Lykon bietet Einzeltests (Vitamin D, Testosteron, Food Reaction) und Panels (myHealth & Fitness Advanced mit 11 Werten, Health & Vitality Test mit 13 oder 25 Werten). Cortisol, Testosteron, Schilddrüsenhormone, Vitamin D, Vitamin B12, Magnesium, Ferritin, hsCRP und Lipidprofil sind typische Bestandteile. Das deckt den Alltagsbedarf vieler Biohacker ab.

Das Abo-Modell mit Re-Test-Rhythmus. Lykon bietet Abonnements an, bei denen alle drei Monate automatisch ein neues Testkit kommt — mit Rabatt auf Folgetests. Für Nutzer, die den Willen, aber nicht die Routine für regelmäßige Messungen haben, ist das ein starkes Nudge-Instrument. Biomarker ändern sich über 3–6 Monate sichtbar, genau in diesem Rhythmus kommt das nächste Kit.

Das Ampel-Dashboard und Ernährungspläne. Ergebnisse werden in der App mit Rot/Gelb/Grün kategorisiert. Zusätzlich generiert das System personalisierte Ernährungsvorschläge und Rezepte, die sich mit jedem weiteren Test verfeinern. Das ist für Einsteiger motivierend — ein abstrakter Wert wie „Vitamin B12 200 pg/ml” wird in eine konkrete Handlungsempfehlung übersetzt.

Der technische DSGVO-Ansatz. Laut Lykon werden Analyseergebnisse pseudonymisiert auf mehreren Servern in Europa gespeichert, getrennt von Stammdaten, mit Zusammenführung erst auf dem Gerät. Das ist ein solides Datenschutz-Design für Gesundheitsdaten.

Was macht Lab2go besonders gut?

Lab2go ist keine Test-Marke, sondern eine Tracking-Plattform. Das Tool analysiert selbst kein Blut — es nimmt Laborbefunde aus allen Quellen entgegen und macht daraus eine durchsuchbare, vergleichbare, exportierbare Historie.

OCR-Import für externe Befunde. Lade ein PDF vom Hausarzt, einen Lykon-Bericht, einen cerascreen-Befund oder ein Foto eines ausgedruckten Laborbogens hoch — die OCR erkennt Werte automatisch und legt sie in der richtigen Biomarker-Kategorie ab. Details dazu stehen im PDF-Laborimport-Guide.

Langzeit-Historie über alle Quellen. Ein Ferritin-Wert aus dem Hausarzt-Blutbild von 2023, ein Lykon-Panel von Mai 2025 und ein Privatlabor-Befund von heute landen alle in einer Zeitreihe mit Trendpfeilen und Referenzbereichen. Diese Cross-Source-Historie ist der Unterschied zu App-zentrischen Tools.

Supplement-Stack im selben Konto. Jedes Supplement lässt sich in Lab2go dokumentieren — mit Produkt, Menge laut Packung oder Verordnung, Zeitpunkt, Start-Datum und Zyklus — direkt neben dem Laborverlauf. So lässt sich selbst nachvollziehen, ob eine Einnahme zeitlich mit einer Veränderung eines Werts zusammenfällt; Lab2go schlägt dabei nichts vor. Mehr dazu im Guide zum Supplement-Stack-Management in Lab2go.

Mehrsprachigkeit und Familienprofile. Lab2go gibt es in fünf Sprachen (Web-App auf Deutsch und Englisch, iOS-Beta weitgehend übersetzt) und erlaubt im Pro-Plan unbegrenzte Familienprofile. Für Paare und Familien ein relevantes Feature — siehe Lab2go für Paare-Tracking.

Echte Free-Tier ohne Zeitlimit. Lab2go Free erlaubt unbegrenzt viele Biomarker in einem Profil und den vollen Verlauf — dauerhaft kostenlos. Pro (7,99 € pro Monat oder 49,99 € pro Jahr) erlaubt zusätzlich unbegrenzt viele Profile. Alle Details auf der Preisseite und im Feature-Überblick.

Die wichtigsten Unterschiede

Der Unterschied zwischen Lykon und Lab2go ist nicht graduell — es sind zwei komplementäre Produkttypen.

Testmethode und Reichweite. Lykon produziert die Kits, analysiert in Partnerlaboren und liefert die Ergebnisse mit Empfehlungen. Lab2go nimmt Befunde aus beliebigen Quellen entgegen: Hausarzt-Kassenleistung, IGeL-Rechnungen, andere Selbsttest-Anbieter (inklusive Lykon), Privatlabore und manuelle Einträge. Lykon ist eine Daten-Quelle, Lab2go ist die Daten-Endstation.

Kostenstruktur. Lykon wird pro Test oder pro Abo-Lieferung bezahlt. Ein Jahr myHealth & Fitness Advanced im Abo (vier Kits à rund 100 Euro nach Rabatt) sind rund 400 Euro. Lab2go kostet 0 oder 49,99 Euro pro Jahr — unabhängig davon, wie viele Werte du einträgst. Die Frage ist nicht „welches günstiger ist”, sondern „welche Leistung du brauchst”: Test-Infrastruktur oder Tracking-Software.

Tracking-Tiefe. Die Lykon-App zeigt Verläufe für Lykon-Tests und leitet daraus personalisierte Ernährungspläne ab. Lab2go zeigt jeden Wert aus jeder Quelle in der gleichen Zeitreihe, im selben Konto wie Supplement-Stack und Familienprofile (Pro-Plan).

Handlungsempfehlungen vs. Rohdaten. Lykon fokussiert auf die fertige Empfehlung, etwa Ernährungs- und Supplement-Vorschläge. Lab2go liefert Rohdaten und Visualisierungen — die Interpretation bleibt beim Nutzer bzw. beim medizinischen Fachpersonal. Für Einsteiger ist Lykons Coaching-Ton ein Pro. Für datenaffine Biohacker, die selbst entscheiden wollen, ist Lab2gos Neutralität ein Pro.

Sprachen und internationale Nutzung. Lab2go gibt es in fünf Sprachen — Website komplett, Web-App auf Deutsch und Englisch, iOS-Beta weitgehend übersetzt. Lykon fokussiert auf deutsch- und englischsprachigen Markt. Für DACH-Nutzer spielt das oft keine Rolle — für mehrsprachige Haushalte schon.

Physischer Zugang zu Laboranalysen. Hier gewinnt Lykon klar. Lab2go verkauft keine Kits und vermittelt keine Blutabnahmen.

Preis-Szenarien: Drei realistische Fälle

Damit der Preisvergleich nicht im Abstrakten bleibt, drei typische Nutzer-Profile mit grob geschätzten Jahres-Gesamtkosten (Anbieterpreise Stand April 2026, Lab2go-Preise Stand September 2026, ohne Krankenkassen-Erstattungen):

Szenario 1 — Einsteiger mit einem Panel. Ein myHealth & Fitness Advanced pro Jahr (11 Werte): ca. 129 Euro. Lab2go Free für die PDF-Ablage reicht. Summe: rund 130 Euro pro Jahr.

Szenario 2 — Abo-Tracker. myHealth & Fitness Advanced im 3-Monats-Abo (vier Tests pro Jahr à rund 100 Euro nach Rabatt): ca. 400 Euro. Dazu Lab2go Pro (49,99 Euro pro Jahr), um Lykon-Befunde mit Hausarzt-Werten und Supplement-Stack zu kombinieren. Summe: rund 450 Euro pro Jahr.

Szenario 3 — Power-User mit Familie. Eigenes Lykon-Abo (4 × 100 Euro = 400 Euro), zusätzlich zwei bis drei Einzeltests für spezifische Fragen (Testosteron, Food Reaction, Vitamin D) à rund 40–60 Euro. Plus Lab2go Pro (49,99 Euro pro Jahr) für alle Profile. Summe: rund 550–650 Euro pro Jahr.

Die Rechnung zeigt: Lykon-Kosten skalieren mit der Test-Frequenz und der Panel-Breite, Lab2go-Kosten sind weitgehend konstant. Die beiden Hebel sind unabhängig voneinander — „günstiger” ist nicht die relevante Dimension, sondern „was brauchst du”.

Wann ist Lykon die bessere Wahl?

Lykon passt, wenn du verifizierte Bluttests aus einer Hand willst, klare Handlungsempfehlungen schätzt und die Bequemlichkeit eines Abo-Modells dem Aufwand des eigenen Test-Managements vorziehst.

Typische Szenarien: Du willst alle drei Monate ein Standard-Panel (Vitamin D, Schilddrüse, Hormone, Lipide), ohne jedes Mal Arzttermine zu jagen. Du bist Einsteiger im Biohacking und brauchst die Ampel-Einordnung, weil Rohdaten dich überfordern. Du arbeitest an Gewichtsmanagement oder Performance und willst zu deinen Werten passende Ernährungspläne. Du schätzt personalisierte Supplement-Empfehlungen direkt im Befund.

Auch sinnvoll: Wenn ein klar abgegrenztes Thema über 6–12 Monate beobachtet wird und das Abo den Messrhythmus vorgibt.

Wann ist Lab2go die bessere Wahl?

Lab2go passt, wenn du bereits Laborwerte aus mehreren Quellen sammelst oder langfristig trackst — ungeachtet davon, woher die Werte kommen.

Typische Szenarien: Du hast seit Jahren Blutbilder vom Hausarzt, ein paar Lykon- oder cerascreen-Befunde und willst das alles endlich zentral sehen. Du experimentierst mit Supplement-Stacks und willst Wirkung auf Biomarker sauber zurechnen — die Baseline-Checkliste und das Langzeit-Biomarker-Tracking-Playbook beschreiben das systematische Vorgehen. Du trackst für Partner, Kinder oder Eltern mit eigenen Profilen. Du arbeitest mehrsprachig oder bist geografisch international unterwegs.

Auch sinnvoll: Wenn du aus der „einmal messen”-Phase in den systematischen Modus wechselst und dir die Interpretationshoheit bewusst behalten willst, statt sie an ein App-Empfehlungssystem zu delegieren.

Gemeinsam besser? Die Kombinationsstrategie

Die ehrlichste Antwort: Lykon und Lab2go sind für viele gesundheitsinteressierte Nutzer keine Alternativen, sondern ergänzen sich in einem pragmatischen Workflow.

Der Ablauf: Du abonnierst bei Lykon ein Panel, das deine Kernfragen abdeckt (z. B. myHealth & Fitness Advanced mit 11 Werten, alle drei Monate). Zwischen den Lykon-Tests nutzt du Hausarzt-Leistungen oder gezielte Einzeltests bei anderen Anbietern für spezifische Werte, die Lykon nicht im Panel hat. Alle Befunde — Lykon, Hausarzt, andere — wandern per OCR-Upload in Lab2go. Dort liegt die komplette Historie in einer Zeitreihe, im selben Konto wie dein aktueller Supplement-Stack, und lässt sich als Excel, CSV oder JSON exportieren.

So nutzt du Lykons Stärke (durchgängiges Produkt-Erlebnis, regelmäßige Re-Tests) und Lab2gos Stärke (alle Werte zentral, Supplement-Integration, Langzeit-Sicht). Kein Datensilo, keine doppelte Buchführung.

Für den praktischen Blick auf PDF-Imports lohnt sich ein Blick in den Lab-Archive-Automation-Guide. Und wer sich generell mit dem Thema Selbsttest-Anbieter vs. zentrale Daten befasst, findet im Connected-Health-Dashboards-Artikel weiterführende Gedanken zum Zusammenspiel von Wearables, Labors und Tracking-Apps.

Datenexport und Wechsel-Szenario

Ein unterschätzter Aspekt: Was passiert, wenn du den Anbieter wechseln willst oder das Abo kündigst?

Lykon speichert deine Testberichte in der App. Einzelne PDF-Berichte lassen sich abrufen. Einen strukturierten Export aller Werte als CSV mit Zeitstempeln, Einheiten und Referenzbereichen ist nicht der primäre Use-Case — die App ist auf die Nutzung innerhalb der Lykon-Welt ausgerichtet.

Lab2go unterstützt Export aller Messwerte als Excel, CSV oder JSON (Web-App) in jedem Plan. Wer Lab2go später durch ein anderes Tool ersetzen möchte, bekommt die komplette Biomarker- und Supplement-Historie strukturiert mit. Datenportabilität ist ein nüchterner Faktor, wenn Tracking über mehrere Jahre läuft und ein Tool-Wechsel grundsätzlich möglich bleiben soll.

Praktische Konsequenz: Ein zentrales Tracking-Archiv, angelegt spätestens ab dem zweiten oder dritten Lykon-Test, macht die Historie unabhängig vom Anbieter — egal ob in Lab2go oder einem vergleichbaren Tool. Die Lab-Archive-Automation-Strategie beschreibt, wie eine systematische Ablage aussieht, die Anbieter-Wechsel übersteht.

Fazit

Lykon und Lab2go adressieren unterschiedliche Bedürfnisse. Wer ein verifiziertes Bluttest-Produkt mit Abo-Rhythmus und fertigen Handlungsempfehlungen sucht, ist bei Lykon richtig — das Paket aus Testkit, Laboranalyse und Ampel-Dashboard funktioniert für viele Nutzer ohne Zusatzaufwand. Wer Laborwerte aus mehreren Quellen strukturieren, über Jahre verfolgen und im selben Konto mit dem Supplement-Stack führen will, findet in Lab2go die Datenzentrale.

Die präzisere Frage ist oft nicht „entweder Lykon oder Lab2go”, sondern „wie kombiniere ich beides ohne Reibung”. Lykon liefert die Messung, Lab2go sorgt dafür, dass die Werte — zusammen mit allem, was sonst noch an Laborbefunden existiert — nicht in einer App-Insel verharren. Für Nutzer mit längerem Zeithorizont bietet eine zentrale Datenhaltung meist Vorteile.

Für den Einstieg ins strukturierte Tracking lohnt ein Blick auf die Lab2go-Features und die Preisseite — der Free-Tier reicht für erste PDF-Imports und den Aufbau einer Baseline.

Dieser Artikel ist ein redaktioneller Vergleich. Alle Angaben zu Lykon beruhen auf öffentlich verfügbaren Informationen der lykon.de-Website (Stand April 2026) und können sich ändern. Lykon hat diesen Artikel nicht autorisiert oder gegengelesen. Bei Abweichungen zur aktuellen Produktlage gilt die offizielle Anbieter-Information.

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Biomarker-Interpretation, Diagnose und Therapie liegen bei der Ärztin oder dem Arzt. Selbsttests und Tracking-Tools können den Dialog mit medizinischem Fachpersonal unterstützen, aber nicht ersetzen.

FAQ zum Artikel

Ist Lykon günstiger als Lab2go?
Das ist der falsche Vergleich, weil beide unterschiedliche Leistungen abrechnen. Lykon verlangt pro Test einmalig zwischen rund 39 Euro (Vitamin D) und 199–269 Euro (Health & Vitality mit 13–25 Werten), mit 15–20 % Rabatt im 3-Monats-Abo (Anbieterpreise Stand April 2026). Lab2go kostet 0 Euro (Free) oder 7,99 Euro pro Monat (Pro, 49,99 Euro im Jahresabo) und analysiert selbst kein Blut. Wer zweimal pro Jahr ein Lykon-Panel abonniert, zahlt mehrere Hundert Euro für die Tests. Lab2go trackt Werte aus jeder Quelle — auch Lykon-Befunde — ohne die Labor-Kosten selbst zu tragen.
Kann ich Lykon-Ergebnisse in Lab2go importieren?
Ja. Jeder Lykon-Befund liegt als PDF oder Screenshot in der App vor. Du lädst die Datei in Lab2go hoch, die OCR-Engine liest die Werte automatisch aus und legt sie in deiner Historie ab. So kombinierst du Lykon-Messwerte mit Hausarzt-Blutbildern, anderen Selbsttest-Anbietern und manuellen Einträgen in einer einzigen Zeitreihe. Datenhoheit und Langzeit-Sicht bleiben bei dir.
Welches Tool passt besser für Einsteiger?
Lykon, wenn du einen verifizierten Test mit klaren Handlungsempfehlungen suchst und bereit bist, dafür zu zahlen. Die Ampel-Logik im Dashboard (rot/gelb/grün) und die personalisierten Ernährungspläne machen die Ergebnisse auch ohne medizinischen Hintergrund verständlich. Lab2go passt für Einsteiger, die bereits Befunde haben — etwa vom Hausarzt oder aus anderen Tests — und jetzt eine Datenzentrale brauchen. Viele Nutzer starten mit Lykon-Panels und nutzen Lab2go parallel als Langzeit-Archiv.
Wie gehen beide Anbieter mit Datenschutz und Hosting um?
Lykon pseudonymisiert Analysedaten und speichert sie getrennt von personenbezogenen Daten auf Servern in Europa — laut Anbieter nach hohen IT-Sicherheitsstandards und DSGVO-konform. Lab2go speichert verschlüsselt in einer Datenbank in Frankfurt (EU), wertet hochgeladene Befunde auch über einen Anbieter in Frankreich (Mistral AI) aus und bietet jederzeitigen Export. Details stehen in den jeweiligen Datenschutzerklärungen.
Welches Tool für langfristiges Biomarker-Tracking?
Lab2go. Die Plattform ist für Jahre-Verläufe ausgelegt: unbegrenzte Messungen im Pro-Plan, Trendcharts mit Referenzbereichen, Supplement-Einträge im selben Konto und Familienprofile im Pro-Plan. Die Lykon-App zeigt Verläufe für Lykon-Tests — externe Werte aus dem Hausarzt-PDF oder anderen Anbietern werden dort nicht regulär aggregiert. Wer mehr als eine Datenquelle nutzt, profitiert von Lab2gos Aggregations-Fokus.
Unterstützen beide Tools mehrere Sprachen?
Lykon betreibt .de- und .com-Websites und ist primär auf den deutsch- und englischsprachigen Markt fokussiert. Lab2go gibt es in fünf Sprachen: Website und Inhalte komplett übersetzt, die Web-App auf Deutsch und Englisch, die iOS-Beta weitgehend in fünf Sprachen übersetzt. Für internationale Haushalte oder zweisprachige Familien ist das relevant.
Was macht Lykon besonders gut?
Die durchdachte Abo-Mechanik und das klare Ampel-Dashboard. Alle drei Monate kommt automatisch ein neues Testkit, du piekst dich in den Finger, schickst die Trockenblutkarte ein und bekommst das Ergebnis mit personalisierten Ernährungs- und Supplement-Empfehlungen direkt in die App. Für kontinuierliche, aber niedrig-invasive Check-Ups ist das ein durchgängiges Produkterlebnis.
Was macht Lab2go besonders gut?
Die Zusammenführung heterogener Datenquellen. PDF- und Foto-Import per OCR aus beliebigen Laboren, manueller Eintrag, Supplement-Stack im selben Konto, unbegrenzte Familienprofile im Pro-Plan, Export als Excel, CSV oder JSON — alles in einer Zeitreihe. Wer aus mehreren Quellen sammelt (Hausarzt, Selbsttest, Privatlabor, Wearable), hat in Lab2go die einzige Sicht, in der alles zusammenläuft.
Kann ich Lykon und Lab2go parallel nutzen?
Ja — das ist für viele Biohacker die pragmatischste Lösung. Lykon für regelmäßige, abonnierte Standard-Panels (Vitamin D, Schilddrüse, Hormone, Performance). Lab2go als Langzeit-Datenzentrale, in die Lykon-PDFs per OCR wandern, und in der Supplement-Einnahmen, Hausarzt-Werte und Privatlabor-Befunde ebenfalls Platz finden. So nutzt du Lykons Test-Infrastruktur und Lab2gos Tracking-Tiefe, ohne eines der beiden Tools zu überfordern.
Gibt es ein Abo-Modell auch bei Lab2go?
Ja, Lab2go ist ein klassisches SaaS-Abo mit zwei Stufen: Free (0 Euro) und Pro (7,99 Euro pro Monat oder 49,99 Euro pro Jahr). Im Unterschied zu Lykons Abo umfasst Lab2go keinen physischen Test, sondern ausschließlich die Tracking-Software. Die Gesamtkosten hängen also davon ab, wo die Labortests herkommen (Kassenleistung, Hausarzt-IGeL, Selbsttests, Privatlabor).

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Besprich Änderungen an Ernährung, Supplementierung oder Medikation mit einer qualifizierten medizinischen Fachperson.

Maritta Schmid

Maritta Schmid, Heilpraktikerin (Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz), Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz, erteilt vom Gesundheitsamt Heilbronn (Februar 2010), Aufsicht: Landratsamt Ostalbkreis – Gesundheitsamt Aalen

Heilpraktikerin & Gründerin

Schwäbisch Gmünd, Deutschland

Verknüpft Gesundheitsdaten, Technologie und praktische Routinen für echte Verhaltensänderung.

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