TL;DR: Cerascreen ist ein Hamburger Testkit-Anbieter mit 65+ Selbsttests und eigenem Diagnostik-Labor in Schwerin. Lab2go ist eine Tracking-Plattform, die Laborbefunde per OCR importiert und über Jahre visualisiert. Cerascreen löst die Messung, Lab2go löst die Historie — und sie ergänzen sich oft sinnvoller, als sie konkurrieren.
Wer seine Biomarker ernsthaft tracken möchte, stößt früh auf zwei sehr unterschiedliche Werkzeugklassen: Test-Anbieter, die Kits ins Haus liefern und Ergebnisberichte liefern — und Tracking-Plattformen, die Laborwerte aus beliebigen Quellen sammeln und über die Zeit auswertbar machen. Cerascreen und Lab2go stehen exemplarisch für beide Welten. Dieser Vergleich zeigt, wann welches Tool die bessere Wahl ist, wo sie sich überschneiden und warum die Kombination für viele Biohacker sinnvoll sein kann.
Kurzvergleich auf einen Blick
| Dimension | cerascreen | Lab2go |
|---|---|---|
| Kernleistung | Testkits + Laboranalyse + Ergebnisbericht | Biomarker- und Supplement-Tracking, OCR-Import, Langzeit-Dashboard |
| Preis-Modell | Pro Test einmalig (ca. 27–120+ €) | Abo: Free / 5,99 € / 12,99 € pro Monat |
| Panel-Coverage | 65+ Testkits (Vitamine, Hormone, Allergien, Darm) | Unbegrenzte Biomarker — was ins Labor kommt, lässt sich eintragen |
| Labor-Eigenleistung | Eigenes Labor Schwerin + Partnerlabore | Kein eigenes Labor — aggregiert externe Befunde |
| Tracking-Fokus | Pro Testbericht, eigene Verlaufs-Grafik für cerascreen-Tests | Langzeit-Historie über alle Quellen |
| OCR-Import externer Befunde | Nein | Ja (PDF, JPG, PNG, HEIC bis 50 MB) |
| Sprachen | Deutsch (+ .co.uk) | Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch |
| App | „mein cerascreen” (iOS/Android) mit Wearable-Sync (Fitbit, Oura, Apple Watch) | iOS/Android, Apple Health + Google Fit Sync |
| Familie / Mehrpersonen | Einzelperson je Konto | Bis zu 10 Profile (Premium) |
| DSGVO / Hosting | DSGVO-konform, Sitz Deutschland | DSGVO-konform, Hosting Deutschland |
| Supplement-Tracking | Empfehlungen im Bericht, kein Stack-Management | Voller Supplement-Stack, Dosis, Zeit, Ziel-Biomarker |
Stand April 2026, alle Preise netto/brutto laut Anbieter-Websites. Angaben sind Momentaufnahmen — bitte vor Kaufentscheidung aktuelle Preise und Leistungsumfang prüfen.
Was macht cerascreen besonders gut?
Cerascreen ist ein 2014 gegründeter Hamburger Testkit-Anbieter mit eigenem diagnostischen Labor in Schwerin. Die Stärke liegt in der physischen Infrastruktur: Lanzette, Trockenblut-Karte oder Abstrichröhrchen, frankierter Rücksendeumschlag und Laboranalyse — alles in einem Kit. Für Menschen ohne Hausarzt-Zugang, mit langen Wartezeiten auf Privatlabor-Termine oder mit sehr spezifischen Fragestellungen (Aminosäureprofil, Histamin, Jod, bestimmte Allergene) ist das oft der schnellste Weg zu einem Laborwert.
Die Produktbreite. Über 65 Testkits decken Vitamine und Mineralstoffe, Schilddrüsenhormone, Sexualhormone, Cortisol-Tagesprofile, Nahrungsmittel-Allergien und -Unverträglichkeiten (Gluten, Laktose, Fructose, Histamin), Darmflora-Analysen, Cholesterin und einiges mehr ab. Viele dieser Panels findest du in normalen Hausarzt-Praxen nicht ohne Kassenbegründung oder ohne IGeL-Rechnung.
Der Ergebnisbericht. Jeder cerascreen-Befund kommt mit Referenzwerten, kurzer Einordnung und konkreten Empfehlungen (Ernährung, Bewegung, ggf. Supplemente). Das ist für Einsteiger hilfreich — ein nackter Laborwert ohne Kontext überfordert viele. Der Bericht ersetzt zwar keine ärztliche Beratung, liefert aber eine erste Handlungsebene.
Die App „mein cerascreen”. Test-ID eingeben, Fragebogen durchklicken, Ergebnis abrufen. Ergebnisse aus mehreren cerascreen-Tests laufen in einer Grafik zusammen, Wearable-Sync (Fitbit, Oura, Apple Watch) ist vorhanden, und zahlende Abo-Nutzer erhalten zusätzlich einen KI-gestützten Ernährungsplaner. Für den Lifecycle innerhalb der cerascreen-Welt ist das durchdacht.
Das eigene Labor. Cerascreen ist zertifizierter Hersteller von Medizinprodukten und betreibt ein akkreditiertes Diagnostik-Labor in Schwerin. Das ist ein Vertrauenssignal: Der Anbieter hat Prozesskontrolle über die Analyse, nicht nur über den Versand.
Was macht Lab2go besonders gut?
Lab2go ist keine Test-Marke, sondern eine Tracking-Plattform. Das Tool analysiert selbst kein Blut — es nimmt deine Laborbefunde aus allen Quellen entgegen und macht daraus eine durchsuchbare, vergleichbare, exportierbare Historie.
OCR-Import für externe Befunde. Lade ein PDF vom Hausarzt, einen cerascreen-Bericht, einen Privatlabor-Befund oder sogar ein Foto eines ausgedruckten Blutbilds hoch — die OCR-Engine erkennt Werte automatisch und legt sie in der richtigen Biomarker-Kategorie ab. Das ist der Kern, den andere Tools meist nicht haben: aggregieren, was du schon hast.
Langzeit-Historie mit Referenzbereichen. Jeder Wert landet in einer Zeitreihe mit Trendpfeilen und farbcodierten Referenzbereichen. Sinkt dein Ferritin über drei Messpunkte, siehst du das auf einen Blick — inklusive potenzieller Korrelation mit Supplement-Start-Datum oder Ernährungsumstellung.
Supplement-Stack direkt daneben. Jedes Supplement in Lab2go lässt sich mit einem Ziel-Biomarker verknüpfen, inkl. Dosis, Zeitpunkt, Zyklus und Start-Datum. So verschmelzen Intervention und Messwert zu einem sauberen N=1-Experiment. Mehr dazu im Guide zum Supplement-Stack-Management in Lab2go.
Mehrsprachigkeit und Familienprofile. Lab2go ist in fünf Sprachen nutzbar und erlaubt bis zu 10 Profile im Premium-Plan. Paare und Familien tracken gemeinsam, ohne Konten zu teilen — das macht besonders Paar-Tracking praktikabel.
Preismodell mit echter Free-Tier. Lab2go Free erlaubt bis zu 5 Supplemente, 1 aktiven Einnahmeplan, 3 Dokumente pro Monat und 1 Profil — ohne Zeitlimit. Wer nur gelegentlich einen Befund ablegt, kommt damit hin. Plus (5,99 €/Monat) und Premium (12,99 €/Monat) erweitern auf unbegrenzte Messungen, mehr Profile und KI-Analysen. Details auf der Preisseite und ein Überblick aller Features.
Die wichtigsten Unterschiede
Der Unterschied zwischen cerascreen und Lab2go ist nicht graduell, sondern kategorisch. Es sind zwei verschiedene Produktarten.
Testmethode und Reichweite. Cerascreen produziert und analysiert die Tests selbst — das Ergebnis kommt aus einem Kit, das du bestellt hast. Lab2go nimmt Befunde aus beliebigen Quellen entgegen: Hausarzt-Kassenleistung, IGeL-Rechnung, andere Selbsttest-Anbieter (inklusive cerascreen), Privatlabore, Krankenhaus-Entlassbriefe. Das macht Lab2go zur Daten-Endstation, cerascreen zur Daten-Quelle.
Kostenstruktur. Cerascreen ist pro Test bezahlt. Drei Panels à 70 Euro pro Jahr = 210 Euro einmaliger Testaufwand plus unbegrenzte App-Nutzung. Lab2go ist ein Abo: 0 Euro, 72 Euro oder 156 Euro pro Jahr, unabhängig davon, wie viele Werte du einträgst. Wer zweimal pro Jahr misst, fährt mit cerascreen einzeln günstiger. Wer 8–15 Werte pro Jahr aus mehreren Quellen sammelt, gewinnt mit Lab2go Übersicht.
Tracking-Tiefe. Die cerascreen-App zeigt Verläufe für cerascreen-Tests — externe Werte aus einem Hausarzt-PDF landen dort nicht im gleichen Chart. Lab2go zeigt jeden Wert, egal woher, in derselben Zeitreihe.
Interventions-Integration. Supplement-Dosis neben Biomarker-Zeitreihe — das ist Lab2go-Territorium. Cerascreen gibt im Ergebnisbericht Empfehlungen, trackt Einnahmen aber nicht als strukturierten Stack.
Mehrsprachigkeit und internationale Nutzung. Lab2go läuft nativ in fünf Sprachen. Cerascreen fokussiert auf den deutschsprachigen Markt (mit UK-Pendant). Für internationale Haushalte oder mehrsprachige Tracking-Szenarien ist das ein klares Pro-Lab2go.
Physischer Zugang zu Labortests. Hier gewinnt cerascreen klar. Lab2go verkauft keine Kits, vermittelt keine Blutabnahmen — das ist nicht das Modell. Wer keinen Arzt hat, braucht einen Testanbieter wie cerascreen oder einen Privatlabor-Partner.
Preis-Szenarien: Drei realistische Fälle
Damit der Preisvergleich nicht im Abstrakten bleibt, drei typische Nutzer-Profile mit grob geschätzten Jahres-Gesamtkosten (Stand April 2026, ohne Krankenkassen-Erstattungen):
Szenario 1 — Gelegenheits-Tracker. Einmal pro Jahr Vitamin D im Winter, plus einmal Schilddrüse. Zwei cerascreen-Kits: ca. 60–100 Euro. Lab2go Free reicht für die Ablage der PDFs. Summe: 60–100 Euro pro Jahr.
Szenario 2 — Aktiver Biohacker. Drei spezifische cerascreen-Tests pro Jahr (z. B. Mineralstoffe, Cortisol-Tagesprofil, Darmflora) plus zwei Hausarzt-Blutbilder, dazu kontinuierliches Supplement-Tracking. Cerascreen: ca. 180–250 Euro, Hausarzt ggf. Kassenleistung. Lab2go Plus: 72 Euro pro Jahr. Summe: rund 250–320 Euro pro Jahr.
Szenario 3 — Familien-Tracker. Cerascreen-Kits verteilt auf 3 Familienmitglieder, je 2 Tests. Cerascreen: ca. 300–400 Euro. Lab2go Premium (bis zu 10 Profile): 96 Euro pro Jahr, alle Befunde zentral. Summe: ca. 400–500 Euro pro Jahr.
In keinem Szenario ist das eine Tool „billiger” als das andere — sie bezahlen unterschiedliche Dinge. Cerascreen-Kosten skalieren mit der Zahl der Tests, Lab2go-Kosten mit dem Tracking-Feature-Level. Die beiden Größen sind weitgehend unabhängig voneinander.
Wann ist cerascreen die bessere Wahl?
Cerascreen passt, wenn du schnell und einfach zu einem konkreten Laborwert kommen willst, ohne Arzttermin zu suchen oder eine Tracking-Struktur aufzubauen.
Typische Szenarien: Einmaliger Vitamin-D-Check im Winter. Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit, den der Hausarzt nicht ernst nimmt. Jährlicher Schilddrüsen-Check, weil der Hausarzt nur TSH misst und du freies T3 und T4 dazu willst. Darmflora-Analyse vor einer Probiotika-Intervention. Histamin-Verdacht. Aminosäure-Profil zur Proteinversorgung. Alles Fragen, bei denen ein einzelnes Kit mit fertigem Bericht die direkteste Antwort liefert.
Auch sinnvoll: Wenn dir die cerascreen-Empfehlungen als Handlungsebene reichen und du kein eigenes Tracking-System pflegen willst. Für gelegentliche Check-Ups und Einsteiger ins Thema „Selbsttest” ist die App ausreichend.
Wann ist Lab2go die bessere Wahl?
Lab2go passt, wenn du bereits Laborwerte aus mehreren Quellen sammelst oder langfristig tracken willst — ungeachtet davon, woher die Werte kommen.
Typische Szenarien: Du misst seit Jahren beim Hausarzt und hast Stapel von PDFs, die du strukturieren möchtest. Du kombinierst cerascreen-Kits, Privatlabore und Hausarzt-Blutbilder und willst alles in einer Zeitreihe. Du experimentierst mit Supplement-Stacks und willst Wirkung auf Biomarker sauber zurechnen (siehe Langzeit-Biomarker-Tracking-Playbook). Du trackst für Partner oder Familie in einer gemeinsamen Ansicht. Du arbeitest zwei- oder dreisprachig.
Auch sinnvoll: Wenn du aus der „einmal messen”-Phase raus bist und in den systematischen Modus wechselst. Die Baseline-Checkliste und das Blutabnahme-Protokoll beschreiben, wie saubere Messungen aussehen — Lab2go verwaltet, was dabei herauskommt.
Gemeinsam besser? Die Kombinationsstrategie
Die ehrlichste Antwort: Für viele Biohacker sind cerascreen und Lab2go keine Alternativen, sondern Partner in einem Workflow.
Der Ablauf: Du bestellst bei cerascreen einen spezifischen Test, den du sonst nicht bekommst — zum Beispiel ein Hormon-Panel oder eine Darmflora-Analyse. Cerascreen schickt das Kit, du sammelst die Probe, schickst sie ein, bekommst den Ergebnisbericht als PDF. Dieser PDF-Bericht wandert anschließend per OCR-Upload in Lab2go. Dort liegt der Wert neben deinem Hausarzt-Blutbild von letzter Woche, deiner Selbsttest-Messung vom Juni und deinem Supplement-Stack, den du gerade laufen hast.
So nutzt du cerascreens Stärke (spezifische Tests einfach zugänglich machen) und Lab2gos Stärke (alle Werte zentral über Jahre auswerten). Keine Datenverluste, keine Doppelerfassung, keine App-Fragmentierung.
Für die PDF-Import-Mechanik in Lab2go lohnt sich ein Blick in den Praxis-Guide. Er beschreibt, wie die OCR mit unterschiedlichen Laborformaten umgeht.
Datenexport und Wechsel-Szenario
Ein unterschätzter Aspekt: Was passiert, wenn du den Anbieter wechseln willst oder das Abo pausierst?
Cerascreen speichert deine Testberichte in der App und auf deinem Nutzerkonto. Einzelne PDF-Berichte lassen sich herunterladen. Einen strukturierten Export aller Werte als CSV (mit Einheiten, Zeitstempel, Referenzbereichen) ist nicht der Kern-Use-Case — die App ist primär für die Nutzung innerhalb der cerascreen-Welt gebaut.
Lab2go unterstützt CSV- und PDF-Export aller Messwerte in Plus und Premium. Das heißt: Selbst wenn du Lab2go später durch ein anderes Tool ersetzen solltest, bekommst du deine komplette Biomarker- und Supplement-Historie strukturiert mit. Datenportabilität ist ein ernster Faktor, wenn Tracking über mehrere Jahre laufen soll.
Wer langfristig plant, tut also gut daran, spätestens zum Zeitpunkt „zweiter Test beim selben Anbieter” ein zentrales Tracking-Archiv aufzubauen. Die Lab-Archive-Automation-Strategie beschreibt, wie eine systematische Ablage aussieht, die Tool-Wechsel übersteht.
Fazit
Cerascreen und Lab2go adressieren unterschiedliche Bedürfnisse. Wer einen schnellen Testzugang ohne Arzttermin braucht, ist bei cerascreen richtig — 65+ Testkits mit Ergebnisbericht und App decken breite Diagnostik-Fragen ab. Wer Laborwerte aus vielen Quellen strukturieren, über Jahre verfolgen und mit Supplement-Stacks verknüpfen will, findet in Lab2go die Datenzentrale.
Die bessere Frage ist oft nicht „entweder/oder”, sondern „wie kombiniere ich beides”. Cerascreen liefert Werte, die der Hausarzt nicht misst. Lab2go sorgt dafür, dass diese Werte — zusammen mit allen anderen Daten — nicht in einer App-Insel hängen bleiben, sondern Teil deiner langfristigen Gesundheits-Historie werden.
Für den Einstieg ins strukturierte Tracking lohnt ein Blick auf die Lab2go-Features und die Preisseite — der Free-Tier reicht für erste PDF-Imports und den Aufbau einer Baseline.
Dieser Artikel ist ein redaktioneller Vergleich. Alle Angaben zu cerascreen beruhen auf öffentlich verfügbaren Informationen der cerascreen.de-Website (Stand April 2026) und können sich ändern. Cerascreen hat diesen Artikel nicht autorisiert oder gegengelesen. Bei Abweichungen zur aktuellen Produktlage gilt die offizielle Anbieter-Information.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Biomarker-Interpretation, Diagnose und Therapie gehören in ärztliche Hand. Selbsttests und Tracking-Tools können den Dialog mit medizinischem Fachpersonal unterstützen, aber nicht ersetzen.
FAQ zum Artikel
- Ist cerascreen günstiger als Lab2go?
- Das ist der falsche Vergleich — beide kosten unterschiedliche Dinge. Cerascreen verlangt pro Testkit zwischen rund 27 Euro (Vitamin D) und 120+ Euro (Vitamin D Plus Panel) (Stand April 2026), jeweils einmalig inklusive Laboranalyse. Lab2go kostet 0 Euro (Free), 5,99 Euro (Plus) oder 12,99 Euro (Premium) pro Monat und analysiert selbst nichts, sondern verwaltet Ergebnisse aus Selbsttests, Hausarzt und Privatlaboren. Wer nur einmal im Jahr einen Wert messen will, fährt mit einem cerascreen-Kit ohne Abo günstiger. Wer kontinuierlich trackt, profitiert von Lab2gos Historie und OCR-Import.
- Kann ich cerascreen-Ergebnisse in Lab2go importieren?
- Ja. Jeder cerascreen-Befund liegt als PDF vor — den lädst du in Lab2go hoch, die OCR-Engine erkennt die Werte automatisch und legt sie in der Historie an. So bleibt dein cerascreen-Vitamin-D-Verlauf mit deinen Hausarzt-Blutbildern und privaten Laboren in einer Zeitreihe. Das ist genau der Use-Case, den Lab2go adressiert: Datenzentrale statt Datensilo.
- Welches Tool eignet sich besser für Einsteiger?
- Cerascreen, wenn du bisher nie Biomarker gemessen hast und einen einfachen Einstieg suchst — Testkit bestellen, Finger piksen, einschicken, Ergebnisbericht lesen. Lab2go, wenn du bereits Laborbefunde vom Hausarzt oder aus anderen Selbsttests hast und jetzt Struktur brauchst. Viele Biohacker starten mit cerascreen-Kits und wechseln später in Lab2go, sobald die Historie zu groß für die cerascreen-App wird oder mehr externe Werte integriert werden sollen.
- Wie DSGVO-konform sind beide Anbieter?
- Cerascreen ist DSGVO-konform und betreibt Labor und Server in Deutschland (Hamburg, Schwerin). Lab2go hostet in Deutschland, speichert verschlüsselt und wirbt mit Export-Recht jederzeit. Beide sind für DACH-Nutzer regulatorisch unbedenklich. Details zu Auftragsverarbeitung und Unterauftragnehmern findest du in den jeweiligen Datenschutzerklärungen.
- Welches Tool für langfristiges Biomarker-Tracking?
- Lab2go. Die Plattform ist explizit für Multi-Jahres-Verläufe gebaut: unbegrenzte Messungen im Plus- und Premium-Plan, Trendcharts mit Referenzbereichen, Supplement-Einträge neben Biomarkern und Familienprofile. Die cerascreen-App zeigt zwar Verläufe für cerascreen-Tests, fokussiert aber auf den einzelnen Testbericht — externe Werte aus anderen Quellen fügst du dort nicht ohne Weiteres hinzu.
- Unterstützen beide Tools mehrere Sprachen?
- Cerascreen ist primär in Deutsch verfügbar (plus .co.uk-Pendant für UK). Lab2go ist nativ in fünf Sprachen nutzbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch. Für internationale Haushalte oder zweisprachige Nutzer ist das relevant — insbesondere wenn Familienmitglieder in unterschiedlichen Sprachen tracken möchten.
- Was macht cerascreen besonders gut?
- Die physische Test-Infrastruktur. Cerascreen liefert Lanzette, Trockenblut-Karte, Rücksendeumschlag und Laboranalyse in einem Kit — du brauchst keinen Arzt und keinen Termin. Die Aktivierung per Test-ID in der App ist reibungslos, Ergebnisse kommen typischerweise binnen 5 Werktagen nach Probeneingang. Für Einzel- oder jährliche Check-Ups ist das die schnellste Route von Idee zu Ergebnis.
- Was macht Lab2go besonders gut?
- Die Aggregation heterogener Datenquellen. PDF-Import per OCR aus beliebigen Laboren, manueller Eintrag, Supplement-Stack neben Biomarkern, Familienprofile, Export nach CSV/PDF, Apple Health und Google Fit Sync — alles in einer Zeitreihe. Wer Werte aus 3–5 verschiedenen Quellen sammelt (Hausarzt, Selbsttest, Privatlabor, Wearable), hat in Lab2go die einzige Sicht, in der alles zusammenläuft.
- Kann ich beide Tools sinnvoll parallel nutzen?
- Ja — viele Nutzer tun genau das. Cerascreen für spezifische Tests, die der Hausarzt nicht standardmäßig anbietet (z. B. Aminosäure-Profile, Mineralstoff-Screening, Histamin-Intoleranz), Lab2go als langfristige Datenzentrale. Der cerascreen-PDF-Befund wandert per OCR in Lab2go. So hast du die Test-Bequemlichkeit von cerascreen und die Tracking-Tiefe von Lab2go.
Ein Team aus Ärzt:innen, Produktmenschen und Biohackern, das Health Data gestaltet.
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