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Laborwerte archivieren wie ein Data Warehouse

Wir zeigen dir, welche Metadaten, Speicherorte und Workflows du brauchst, damit kein Laborwert mehr in E-Mails verschwindet.

Fokus

Laborarchiv Health Data Warehouse Medical Record Automation
Analytics
Veröffentlicht: 18. Nov. 2025 11 min Lesezeit
Laborwerte archivieren wie ein Data Warehouse

Ein zentrales Archiv verhindert doppelte Messungen und spart Kosten.

Warum PDFs nicht reichen

PDFs sind nicht durchsuchbar, nicht verknüpft und verschwinden in Mail-Threads. Ohne strukturiertes Archiv kannst du:

  • Trends nicht vergleichen
  • Doppeluntersuchungen nicht vermeiden
  • Behandler:innen keine Historie liefern

Aufbau eines Labor-Data-Warehouse

  1. Ingress – E-Mail-Forwarding, Scan-to-Cloud und automatische Wearable-Syncs in einen Inbox-Ordner.
  2. Parsing – OCR + Datenfelder (Biomarker, Einheit, Referenz, Labor, Methode).
  3. Storage – Versionierte Einträge pro Marker mit Dateianhang, Kommentar und Freigabe-Status.

Pflicht-Metadaten

FeldBeschreibung
sampleDateZeitpunkt der Blutentnahme
contextTagsz. B. „Marathon Prep“, „Infekt“
reliabilitySkala 1–5 je nach Labor/Testroutine

Quickstart

  • Nutze ein Tool wie Lab2go oder eine eigene Notion-Datenbank mit Automationen.
  • Erstelle pro Marker einen Verlauf mit Diagramm, dann erkennst du Ausreißer sofort.
  • Lege Freigabe-Levels fest (Coach, Ärztin, Partner) für DSGVO-konforme Zugriffe.

Fazit

Ein sauberes Archiv spart dir jedes Jahr mehrere Laborbesuche, sorgt für nachvollziehbare Entscheidungen und bildet die Basis für AI-gestützte Insights.

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