Warum traditionelle Labor-Berichte scheitern
Klassische PDF-Befunde lassen sich schlecht vergleichen, bieten kaum Kontext und verschwinden im Postfach. Privatpersonen verlieren Zeit mit Screenshots, Notizbüchern oder Tabellen, die niemand pflegt. Ein Dashboard braucht deshalb:
- eine klare Daten-Hierarchie (Messung → Biomarker → Kategorie),
- hochwertige Metadaten (Referenzbereiche, Notizen, Dosierungen),
- Freigaben, mit denen du ausgewählte Werte mit Ärzt:innen oder Vertrauenspersonen teilen kannst – nicht gleich alles.
Biomarker, Supplements & Historie zusammenbringen
- Biomarker als Basis: Sammle Labor, Wearables und Selbsttests in einer festen Struktur und gib ihnen verständliche Labels.
- Supplement-Overlay: Hänge jede Einnahme an den Biomarker, den du beeinflussen möchtest. So erkennst du Zusammenhänge schneller.
- Analytics & Insights: Automatisiere Deltas, Trendpfeile und „Warnstufen“. Ein Satz wie „Ferritin +12 % in 6 Wochen“ motiviert mehr als Rohdaten.
- Historie mit Kontext: Ergänze jede Messung um Notizen, Fotos oder Gefühle – so weißt du später noch, warum ein Wert gestiegen oder gefallen ist.
Datenströme harmonisieren
- Quellen klassifizieren: Labor-Import, Wearables, manuelle Eingabe. Jeder Kanal erhält Validierungsregeln.
- Einheitliches Vokabular: Wir nutzen LOINC/ICD als Mapping-Layer und speichern zusätzlich lesbare Labels.
- Automatische Enrichment-Pipeline: Sobald ein Wert eintrifft, werden Trendberechnungen, Supplement-Zuordnung und Warnungen aktualisiert.
Beispiel-Datenmodell
| Ebene | Beispiele | Notwendig für |
|---|---|---|
| Biomarker | HbA1c, Ferritin | Verlaufsgrafiken |
| Kontext | Referenzrange, zuletzt aktualisiert | Alerts & Empfehlungen |
| Beziehungen | Zugehörige Supplements, Notizen | Wellness-Routinen planen |
Visual Layer: Von Signal zu Insight
Wir teilen das Dashboard in drei Modi:
- Explore: Adaptive Karten mit Sparkline, Delta und Confidence-Level.
- Compare: Multi-Select Charts inklusive Supplements-Overlay.
- Act: To-do Widgets für Messpläne, Blutabnahmen oder Rezepte.
Dank strukturierter Komponenten lässt sich jeder Modus als eigenständiger Block bauen (Cards, Charts, Action-List) – perfekt für A/B-Tests.
Collaboration & Governance
- Timeline mit Kommentaren: Jede Änderung hinterlässt einen Audit-Trail – perfekt, um Ärzt:innen Fragen mitzugeben.
- Snapshot Links: Teile nur den aktuellen Stand, nicht dein komplettes Konto.
- Consent Layer: Definiere, welche Biomarker Freund:innen, Coaches oder Ärzt:innen sehen dürfen.
Lessons learned
- Trends > Einzelwerte – Visualisiere Bewegung, nicht nur Status.
- Storytelling – Headline, „Warum wichtig“, „Was tun“ als feste Struktur.
- Data Warmup – Zeige beim ersten Login Dummy-Daten, damit der Nutzen klar wird.
Am Ende zählt nicht die Anzahl der Widgets, sondern wie gut sie Entscheidungen beschleunigen. Mit einer gemeinsamen Datenbasis entsteht automatisch Vertrauen – und genau darauf baut Lab2go auf.
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Newsletter abonnierenFAQ zum Artikel
- Welche Daten gehören in ein persönliches Gesundheits-Dashboard?
- Biomarker, Supplements, Kontextnotizen und Freigaben bilden den Kern – alles klassifiziert nach Quelle und Kategorie.
- Wie halte ich mein Dashboard DSGVO-konform?
- Nutze EU-Hosting, Audit-Logs und feingranulare Freigaben, damit nur relevante Personen Zugriff erhalten.
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